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… von anderen aufgeschrieben (1).
„Dear Lover“
Yeah, loving
Over and over again now
It ain’t nothing girl
Till you’ve felt the pain
Up against the wall
Why does love always have to hurt?
Your scratches run across my back
And then a tear
Dear lover
I can’t take the pain no more
Dear lover
I pick my heart up from the floor
Dear lover
I can’t believe it’s come to this
Dear lover
Give me one last
Painful kiss
There ain’t nothin’
In this world for free now
So how high of a price
Will you pay
Hear the screams so loud
Wake up to the broken glass
It’s a scene from bad to worse
And many more tears
Dear lover
I can’t take the pain no more
Dear lover
I pick my heart up from the floor
Dear lover
I can’t believe it’s come to this
Dear lover
Give me one last
Painful kiss
Dear lover
I can’t take the pain no more
Dear lover
I pick my heart up from the floor
Dear lover
I can’t believe it’s come to this
Dear lover
Give me one last
Painful kiss
One last kiss
(Social Distortion, Dear Lover)
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A new star was born und ich führe ihn euch vor!
Treue Anhänger der Frankfurter U-Bahn werden ihn kennen, denn seit einigen Monaten flimmert er regelmäßig über die zahlreichen Infoscreens von Konsti bis Hausen und versüßt nicht nur mir An- und Abreise zum Broterwerb: BERNARD, DER BÄR! Ein leicht angetrottelter Polarbär mit dem Hang zum cholerischen Anfall, der in der Konsequenz – ein pädagogisch wertvoller Dreh – aber alles nur noch schlimmer macht. Ein kleines Appetithäppchen gefällig? Okay… Viel Spaß!
… war mal wieder ärgern angesagt!
Wo? Wer? Wie? Habe ich alles in einem Beitrag für das „B.O.Zine 13″ ausgebreitet! Lesen? Okay!
„Die Anti-Nazi-Koordination, der StadtschülerInnen-Rat und das kath. Stadtjugendamt hatten geladen und alle kamen, die sich auch sonst nur widerstrebend eine Gelegenheit entgehen lassen, ihre Integrität offen zur Schau zu stellen. Neben vielen anderen eine handvoll leicht ergrauter Startbahn-West-Veteranen, der übermotivierte AntiFa-Jung-Funktionär und zwei Pädagogen, die sich entweder vor ihren Schützlingen profilieren wollten, oder schlicht und einfach den falschen Job haben – wahrscheinlich beides. Und – natürlich – die Onkelzfans waren da. Der besondere Clou, mit dem die Veranstalter aufwarteten, war der, dass zwar über, aber leider auch ohne die Onkelz diskutiert wurde. So wurde kurzerhand Klaus Farin, Autor vom „Buch der Erinnerungen“ und Leiter des Berliner „Archiv für Jugendkulturen“, der von seiner Profession her eigentlich eine neutrale Position repräsentieren würde, als Onkelz-Vertreter auf dem Podium platziert, dazu einen Moderator, der sich keine große Mühe gibt, seine Anti-Onkelz-Attitüde zu verbergen. Sehr gute Vorraussetzungen für eine faire Diskussion. Es war also angerichtet. Same shit – different day. Auf ein Neues, Walter!
Hat letzte Woche jemand TV TOTAL gesehen? Nicht, dass das grundsätzlich irgendeinen Mehrwert hätte. Aber in dieser letzten Woche hatten YEN zweimal die Möglichkeit, vor großem Publikum großes Autorenkino abzuliefern. Leider hat das verstrahlte Raab-Publikum die Donnerstag-Performance nicht ausreichend gewürdigt. Anyway, die Platte – erscheint demnächst auf mx music – wird dennoch großartig. Und das Beste daran: Die Biographie/ der Band-Infotext ist von mir! Wills wer lesen? Kann man entweder hier tun (und sich dabei am besten gleich noch die Hörproben gönnen) oder einfach weiterlesen… (mehr…)
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Wie ich gerade mit Schrecken feststelle, begann just heute vor vier Jahren meine erste Rock´n´Roll-Rundreise! Sechs Clubgigs und vier Open-Air-Konzerte in zwei Wochen in Deutschland und der Schweiz. Eine Band, die sonst nicht unter 10.000 Mann antritt rockt in kleinen Hütten vor bis zu 600 Zuschauern. Eine geniale und sehr intensive Erfahrung. Und ich mittendrin, embedded im Tourtross, komfortabel einquartiert in den geilsten Häusern der Republik und im Bandbus von Stadt zu Stadt gondelt. Was ich da gemacht habe? Tourtagebuch geschrieben – jeden zweiten Tag.
Heute vor vier Jahren war also Bremen…
Wie das so war, könnt ihr euch hier nochmal anschauen!
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Ich kann es mal wieder nicht lassen und öffne zum wiederholten Male die musikalische Schatzkiste. Diesmal gibt es jedoch nur drei Einzelnummern – allerdings mit youtube-Link für das audio-/visuelle Supervergnügen.
Here you go:
1.: Joan Baez – Diamonds & Rust
Für viele der kleinste, gemeinsame Nenner, ganz objektiv aber eine großartige Nummer. Und: Bob Dylan, du sollst auf ewig in der Hölle schmoren! Wie konntest du nur… Eignet sich übrigens hervorragend zum Mitsingen nach langen, anstrengenden Klausurvorbereitungen.
2.: Sentenced – End of the road
Der letzte Song des letzten Sets, den SENTENCED jemals gespielt haben. Die Band wurde stilecht zu Grabe getragen und ist Geschichte. Deckt sich nicht vollständig mit einem Geschmack, die hier angebotene Nummer ist jedoch definitiv großartig. Wobei man die ersten drei Minuten auch überspringen kann…
Wer noch Defizite in Geographie oder doch einen unstillbaren Durst nach imperialistischen Allmachtsphantasien besitzt – oder auch beides - dem sei dieses Werk der schweizer Band SAMAEL ans Herz gelegt. Unglaublich intensiv groovende Männer in Röcken. Großartig!
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… kann man denn bitte sein? Respektive: Wieviel Zeit kann man denn bitte haben? Die Möglichkeit zur nahezu grenzenlosen Kommunikationsbereitschaft allerortens gebiert bisweilen komische Chimären: Hunderte Flashmobber treffen sich mittags zur Kissenschlacht, Rüdiger Nehberg dreht alles um, lässt sich halbnackt und nur rudimentärst ausgerüstet in allen möglichen Dschungeln Süd-Amerikas absetzen und Knallköpfe wie Paris Hilton werden trotz erwiesener Hohlheit zu Medienstars. Was jetzt aber fünf junge Franzosen zu großem Ruhm (und Geld) gebracht hat, ist so dadaistisch, dass es gleichzeitig so etwas wie Medienkritik (wenn auch wahrscheinlich ungewollt) als auch Ausdruck einer so umfassenden Langeweile ist, dass es ebenso zur Sozialkritik taugt. Meine Damen und Herren, ich präsentiere:
CAN THROWING
Dass die Jungs ihre Seele inzwischen für Millionen an Coca-Cola verkauft haben ist nicht mehr als ein Schönheitsfehler. Hätte ich wahrscheinlich auch gemacht, wenn ich mich dabei gefilmt hätte, wie ich… sagen wir… die Fussel aus meinem Bauchnabel zu Kügelchen rollte und per Schnipsen dem Kanarienvogel der Nachbarn durchs geschlossene Fenster ein Auge ausgeschossen habe.
Viel Spaß…
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… muss der Prophet eben zum Berg gehen. Wenn man die wunderbare Stilform des Parsprototo kennt, kann man sich eine so scheinbar verquerte Einleitung erlauben. Denn ich gehe morgen zu den Stones in die Arena formerly known as Waldstadion. Mal schauen, was die „Jungs“ noch drauf haben. Immerhin gelten sie ja gerne als Negativbeispiel respektive Schreckensvision für jeden Rockmusiker mittleren Alters. Ich habe Mick, Keith, Ronny und Charlie 2003 schonmal gesehen, damals als Rausschmeisser (ähem…) für meinen Arbeitgeber. Bullenhitze, Staubwüste, atmosphärefreie Retortenlocation und das Ganze auch noch in Hannover, Deutschlands wohl durchschnittlichsten Großstadt. Die Bühne war damals ungefähr so groß wie Wuppertal, die Stimmung wie beim Ave Maria aber die Show vom Allerfeinsten. Leider habe ich an damals nur noch euphorie- und dehydrierungsgebleichte Erinnerungen, freue mich aber schon auf morgen. Mal schaun, wieviel Satisfaction noch drin ist…
Vom 14.-16.4. hatte ich das unzweifelhafte Vergnügen, die aufstrebende Nachwuchshoffnung ULTIMA RATIO REGIS drei Tage lang auf ihrer Tour mit Pro-Pain begleiten zu dürfen! Berlin, Stavenhagen und Halle waren die Stationen des kleinen Joint Ventures, bei dem nicht unbedingt Rock´n´Roll-Geschichte geschrieben wurde, alle aber doch verdammt viel Spaß und eine gute Zeit gehabt haben. Drei großartige Konzerte erlebt, jeweils einen Song einer ekstatischen Menge in Zusammenarbeit mit Gary Meskil, Tom Klimchuck und Ben Tewaag entgegengeshoutet und so meine verdienten 15 Minuten im warholschen Sinne geerntet!
- Rock´n´Roll (viel)
- Trinken (etwas weniger)
- Schlafen (kaum)
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Zugegeben, ich sehe mich nicht mit dem Verdacht konfrontiert, mir von befreundeten Musikern zur Verfügung gestellten Produkten übermäßig kritisch gegenüber zu stehen. Was mir jetzt aber letzte Woche von Joost (Discipline) ins Haus geflattert kam, war dann doch eine richtige Überraschung.
„The Remedy comes in Disguise“ heisst das Album, SOULTAMER die Band. Joost ist hier einer von zwei Sängern, die Songs stammen allesamt aus der Feder seines Kompagnon Viktor Nefkens, Mastermind der holländischen Oi!-Combo Badlands. Während die beiden Hauptbands der Protagonisten für meine Ohren meistens eher unverträglichen Stoff bieten, sind die 10 Songs auf „The Remedy comes in Disguise“ wahnsinnig eingängig und mit einigen fast poppigen Refrains versehen. Dennoch tritt der Kram meistens schön Arsch, ist leicht rotzig produziert – ob Absicht, oder nicht – und bietet in der Quintessenz eine neue Form Rock´n´Roll von der Straße. Leider weiss ich nicht, wo man die Platte in Deutschland bekommen kann, auf der MySpace-Seite gibts aber schonmal ein paar Hörproben.
Anspielpflicht: „Through solitary eyes“, „Ruins of the Legends“ und die große Akkustik-Ballade(!) „Demon´s crusade“!
Nachtrag: Danke an HW und Odium für die Kommentare! Wer sich das Teil also noch zulegen möchte, sollte mal bei EMP nachschauen!