The Sender is the Message


Wie cool…
Juni 27, 2007, 5:44
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… kann man denn bitte sein? Respektive: Wieviel Zeit kann man denn bitte haben? Die Möglichkeit zur nahezu grenzenlosen Kommunikationsbereitschaft allerortens gebiert bisweilen komische Chimären: Hunderte Flashmobber treffen sich mittags zur Kissenschlacht, Rüdiger Nehberg dreht alles um, lässt sich halbnackt und nur rudimentärst ausgerüstet in allen möglichen Dschungeln Süd-Amerikas absetzen und Knallköpfe wie Paris Hilton werden trotz erwiesener Hohlheit zu Medienstars. Was jetzt aber fünf junge Franzosen zu großem Ruhm (und Geld) gebracht hat, ist so dadaistisch, dass es gleichzeitig so etwas wie Medienkritik (wenn auch wahrscheinlich ungewollt) als auch Ausdruck einer so umfassenden Langeweile ist, dass es ebenso zur Sozialkritik taugt. Meine Damen und Herren, ich präsentiere:

CAN THROWING

Dass die Jungs ihre Seele inzwischen für Millionen an Coca-Cola verkauft haben ist nicht mehr als ein Schönheitsfehler. Hätte ich wahrscheinlich auch gemacht, wenn ich mich dabei gefilmt hätte, wie ich… sagen wir… die Fussel aus meinem Bauchnabel zu Kügelchen rollte und per Schnipsen dem Kanarienvogel der Nachbarn durchs geschlossene Fenster ein Auge ausgeschossen habe.

Viel Spaß…



Bei der Geburt getrennt…
Juni 15, 2007, 6:02
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… Teil zwei:

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Links: Christof Schlingensief, Rechts: Mein geschätzter Kommilitone Wolfgang!



In eigener Sache
Juni 12, 2007, 7:45
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Lieber verklemmter Google-Benutzer!

Ich freue mich immer, wenn du dich bei mir blicken lässt. Deine täglichen Besuche treiben meine Statistiken in die Höhe und du verleihst meinem Online-Leben eine Kontinuität, die ich mich nie zu erträumen gewagt hatte.

Dennoch ein kleiner Tip von mir: Würdest du ab morgen nach „Heidi Klum“ anstatt wie die letzten Tage ständig nach „Heidi Klump“ suchen, würdest du viel bessere Ergebnisse erzielen. Kannst ja trotzdem weiter bei mir vorbei schauen. Was allerdings die „15″ heute hinter ihrem Namen bedeuten sollte und warum ausgerechnet ich da als Suchergebnis ausgespuckt wurde, leuchtet mir nicht ein. Muss ich mir Sorgen machen?

Bis morgen,

Dein Till



Fünf Dinge…
Juni 12, 2007, 7:27
Gespeichert unter: Fünf Dinge...

… die mir den 11.06. versüßt haben!

1. Daniel Wirtz ist mit seinen ersten beiden Solostücken online!

Nachzuhören genau hier. Check siss aut!

2. Nikolce Noveski FUSSBALLGOTT hat trotz besser dotierter Angebote aus dem In- und Ausland seinen Vertrag in Mainz verlängert!

Danke, Nino! Aufstieg jetzt!

3. Kompetente Ausrüstungstipps bekommen!

Das große „H“ wird keine Hochschule mehr von innen zu Gesicht bekommen!

4. Ich wurde als eindeutig schwächeres Glied Teil einer großartigen Englisch-Präsentation

Gute Note abgegriffen – obwohl alle meine Gags gestrichen wurden! Oder am End´ genau deswegen?

5. Nach zwei Tagen des Schwächelns endlich wieder aufgerafft und 25 Kilometer auf dem Heimtrainer gehockt!

Und das ganz ohne EPO…

Gestern war ein guter Tag!



Wenn der Berg schon nicht zum Propheten kommen will…
Juni 12, 2007, 7:10
Gespeichert unter: Rock´n´Roll

… muss der Prophet eben zum Berg gehen. Wenn man die wunderbare Stilform des Parsprototo kennt, kann man sich eine so scheinbar verquerte Einleitung erlauben. Denn ich gehe morgen zu den Stones in die Arena formerly known as Waldstadion. Mal schauen, was die „Jungs“ noch drauf haben. Immerhin gelten sie ja gerne als Negativbeispiel respektive Schreckensvision für jeden Rockmusiker mittleren Alters. Ich habe Mick, Keith, Ronny und Charlie 2003 schonmal gesehen, damals als Rausschmeisser (ähem…) für meinen Arbeitgeber. Bullenhitze, Staubwüste, atmosphärefreie Retortenlocation und das Ganze auch noch in Hannover, Deutschlands wohl durchschnittlichsten Großstadt. Die Bühne war damals ungefähr so groß wie Wuppertal, die Stimmung wie beim Ave Maria aber die Show vom Allerfeinsten. Leider habe ich an damals nur noch euphorie- und dehydrierungsgebleichte Erinnerungen, freue mich aber schon auf morgen. Mal schaun, wieviel Satisfaction noch drin ist…



Lustiges Bilderrätsel
Juni 6, 2007, 6:37
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Im Sinne der wunderbaren Sendung „Zimmer Frei“ auch hier in loser Folge ein paar Bilderrätsel. Gesucht wird ein Begriff, der sich aus zwei oder mehr Worten zusammensetzt (= Kompositum). Wer in den Kommentaren die Lösung präsentiert gewinnt vielleicht sogar was – muss ich mir noch überlegen! Und los gehts…
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Na?



Fünf Dinge…
Juni 5, 2007, 7:36
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… in denen ich gut bin:

1. Sachen liegen/ stehen/ hängen lassen

Anybody seen my grüne Jacke?

2. Lahme Witze erzählen

Kennt irgendwer noch nicht den von Bambi und dem Haarausfall?

3. Schwitzen

Immer, überall und ohne Pause!

4. Mich an Oberflächlichkeiten hochziehen

Jemand das Ding mit den Tourshirts gelesen?

5. So tun als ob

Merkste was?



Musiktipp
Juni 5, 2007, 7:24
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Übernommen aus meinem alten Leben, dennoch nicht weniger richtig! Und jetzt sogar noch mit Langzeit-Garantie!

Damit meine treue Leserschaft, die mit mir durch den nicht trocken zu legenden Sumpf der Bloggosphäre watet, auch ein wenig Substanz geboten bekommt, gibt es jetzt Lebenshilfe vom Feinsten. Der Onkel nimmt euch an die Hand, streift Erwartungen und Vorurteilen ab und folgt mir zu meinen

MUSIK-TIPPS!

Ja genau, Musiktipps. Ein wichtiger Punkt, gewöhnt euch dran. Die gibt es ab sofort öfter, denn ich bin in der glücklichen Situation, dass ich – im Gegensatz zu all denen, die diesen nur in ihrem Besitz wähnen – tatsächlich den einzig wahren Musikgeschmack mein Eigen nennen darf. Er ist in meinem Vorgarten angebunden und grast dort – im übertragenen Sinne halt. Genug geredet, irgendwo drei Sätze oberhalb steht ja was von Substanz. Kurz zu den Spielregeln also! Ich werde in loser Folge drei oder mehr Alben vorstellen, die man besitzen sollte, wenn man seine Plattensammlung erhobenen Hauptes vorzeigen können will. Heute im Programm:

Hans Söllner - Im Regen (live)

Hans Söllner und Begleitband Bayamann´Sissdem bieten Bad Reichenhall die Stirn im strömenden Regen. In drei Worten: Bayerisch, jamaikanisch, rebellisch.

Anspieltipps: Sturm, Universum, Intro

Rise Against - The Sufferer and the Witness

Die persönlich gehaltenen Titel wissen hier mehr zu gefallen als die politischen. Dennoch: Ausgeglichen auf hohem Niveau, rockt mehr als ordentlich. Überraschungen: Fehlanzeige, aber jeder Refrain packt dich ordentlich bei den Eiern. Gitarren, viele Gitarren… In drei Worten: Ja, ja, ja! Credits gehen – ausnahmsweise – nach Bielefeld für den Tipp!

Anspieltipps: The approaching Curve, The Good left undone, Prayers of the Refugee

Joe Strummer & The Mescaleros - Streetcore

Wer jetzt fragt „Joe Strummer? Hä?“: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen! Für die anderen: Das Solo-Album des Clash-Frontmanns, das ihn als nachdenklichen Liedermacher zeigt. Bisweilen ist das Material erschreckend zahnlos, aber er ist eben Joe Strummer. DER Joe Strummer! Should I stay or should I go? Leider hat er kurz nach Beendigung der Aufnahmen diese Frage abschlägig beantwortet. Ein musikalisches Vermächtnis, das seine Freunde finden wird. In drei Worten: überambitioniert, bewegend, verstörend

Anspieltipps: Redemption Song, Long Shadow, Get down Moses



Zivilisations-Neurosen: Teil 1!
Juni 2, 2007, 8:29
Gespeichert unter: Zivilisations-Neurosen

Neue Serie in meinem Blog! Da ich ständig mich über alle möglichen Dinge am Ärgern dran sein bin, möchte ich ein paar dieser Ärgernisse ans Licht der Öffentlichkeit zerren. Und gleichzeitig zur Diskussion stellen!

Der Titel der Serie lautet „Zivilisations-Neurosen“. Klar, es ist in gewisser Weise redundant, die Begriffe „Neurose“ und „Zivilisation“ in Beziehung miteinander zu bringen, kann doch nur ein Zivilisation Neurosen gebähren. Die Weltliteratur weiss jedenfalls nichts über neurotische Eremiten zu berichten. Oder ich habe es einfach verpasst…

Sei es drum, hier also die Eröffnungs-Neurose:

Jeder Konzertgänger kennt es: Der erste Weg in der Location geht zum Stand, an dem allerhand Devotionalien feilgeboten werden. Der Fan, der was auf sich hält, deckt sich pflichtschultig mit einem Tour-Shirt ein, auf dem in aller Regel die Daten mit den entsprechenden Städten vermerkt sind. Wenn man nun Glück hat, wird eben jene Tour ein legendäres Ereignis in der jeweiligen Bandgeschichte. Möglicherweise übertreibts der Drummer ein wenig mit seinem Naschwerk, der Sänger fährt sich zu Klump oder der Bassist brennt mit der Frau des Gitarristen durch und nimmt die Bandkasse gleich mit. Vielleicht ist es auch andersrum und im nächsten Jahr spielen die Jungs nicht mehr nur vor dir und deinen 35 sturzbetrunkenen Kumpels im Keller eines ranzigen Vorstadtclubs, sondern im Madison Square Garden. Jedenfalls warst du da, bei dieser einen, legendären Tour. Und weil dir das 15 Jahre später niemand mehr glauben wird, ziehst du vor den staunenden Neidern eben jenes Leibchen hervor, das du dir damals für 35 Mark gekauft hast. Okay, es spannt und ein paar Löcher sind auch schon drin. Aber es taugt in jedem Falle als unumstößlicher Beweis deiner Unsterblichkeit! Du warst dabei und damit Anhänger einer ganz besonderen Kaste! Du bist ein Zeitzeuge!

Doch damit ist Schluss! Denn ein verheerender Trend ist in progress – „Tourshirt neuaufleging“! Dafür gibts den absoluten und definitiven Stinkefinger! Da wollen mir blutige Jungspunde anbieten, dass sie auf der ´72er-LED ZEPPELIN-Tour dabei gewesen seien, oder BLACK SABBATH Ende der 70er gesehen haben wollen. Ne Leute, uncool… Tourshirts sind heilig – basta! Ein Tourshirt muss man sich verdienen und zwar durch Hingabe, Schweiss und viele Entbehrungen! Und das ist nichts, das man bei H&M kaufen kann!

Deshalb Neurose 1: Unverdiente Tourshirts-Tragen!



Soultamer sei Dank!
Juni 2, 2007, 8:04
Gespeichert unter: Der Narziss über sich selbst...

Da mein SOULTAMER-Beitrag sich größter Beliebtheit erfreut und Google mich zu diesem Thema als echten Experten ausweist, möchte ich diesen ersten großen Achtungserfolg groß begießen. Prost! Schönen Gruß an alle Soultamer-Fans, die meiner bescheidenen Präsenz in der vergangenen Woche solch exorbitante Besucherzahlen beschert haben! Ich denke bereits darüber nach, was ich mit der ganzen Kohle, die mir die werbetreibende Wirtschaft in Kürze in den Rachen werfen wird, für schöne Dinge kaufen werde…